Laura Richter

Sopran

Steckbrief

Wo komme ich her?

Aschaffenburg bei Frankfurt

Warum singe ich?

Weil das Singen ein befreiendes Gefühl ist und für mich so wie für die Zuhörenden den gegenwärtigen Moment besonders erleben lässt, was in der heutigen Welt mit vielen digitalen Aufzeichnungen meiner Meinung nach einen besonderen Stellenwert hat.

Was mag ich außer Singen?

Kochen, Nähen, Yoga, Jogging und mit Freunden gute neue Restaurants in München zu testen.

Was war biografisch mein musikalisches Highlight?

Meine momentane Anstellung am Residenztheater ist für mich eine musikalische und auch darstellerische Erfüllung. Man darf nicht in jeder Produktion als Meerjungfrau über die Bühne schweben und damit die Kinderherzen im Publikum aufgehen lassen und dabei noch wunderschöne spätromantisch angehauchte Musik singen.

Wie lautet mein Lebensmotto?

Der Weg ist das Ziel

Biografie

Die junge Sopranistin Laura Richter sang im Januar 2026 die Titelpartie in der Kinderoper „Der Kaiserin neue Kleider“ an der Bayerischen Staatsoper. Im April 2026 ist sie dort unter der musikalischen Leitung von Vladimir Jurowski erneut als Aninka in „Brundibár“ zu hören.

Sie gab im März 2026 ihr Debüt am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Frasquita in Bizets „Carmen“ und wird dort ab August 2026 als Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“ zu hören sein.

Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert und wirkt in der Produktion „Andersens Erzählungen“ (Regie von Philipp Stölzl) als Meerschwester mit. Mit der Kammeroper München sang sie im Dezember 2025 Sand- und Taumännchen in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ im Cuvilliés-Theater.

Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem 1. Preis beim Prager „Duschek-Wettbewerb“ der Mozart-Gesellschaft Tschechien, dem Preis für die beste Arieninterpretation beim Internationalen Haydn-Wettbewerb sowie dem 3. Preis und Publikumspreis beim „Lions Musikpreis Deutschland“. Zudem war sie Finalistin des Bundeswettbewerb Gesang Berlin, sowie Semifinalistin des Concorso Lirico Portofino und des Cascais Opera Wettbewerb.

Laura Richter studiert derzeit im Master Konzertgesang sowie Master Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in der Gesangsklasse von Prof. Christiane Iven. Zuvor absolvierte sie ihren Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lars Woldt und war Jungstudentin der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.

Weitere künstlerische Impulse erhielt Laura Richter bei Meisterkursen, unter anderem im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals, von Edda Moser, Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Chen Reiss, Emma Kirkby, Gerhild Romberger und Ian Bostridge.

Sie ist Stipendiatin der Internationalen Bachakademie Stuttgart, wo sie solistisch unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sang, sowie der Clemens-Brentano-Akademie Aschaffenburg. Darüber hinaus war sie ausgewählte Teilnehmerin des Exzellenzlabors Oper 2023 und des Operncampus des Theater St. Gallen. Des Weiteren wurde sie mit dem Deutschlandstipendium gefördert.

Im Konzertbereich trat Laura Richter als Solistin unter anderem in der Isarphilharmonie München, im Konzerthaus Blaibach, im Beethoven-Haus Bonn, im Goethe-Haus Frankfurt und im Stadttheater Aschaffenburg auf. Ihr Repertoire umfasst Werke wie Vivaldis „Gloria“, Händels „Messiah“ und „Israel in Egypt“, Bachs Matthäus-Passion, Johannes-Passion, Weihnachtsoratorium, h-Moll-Messe und Magnificat, Mozarts „Exsultate, jubilate“ und „Vesperae solennes de confessore“, Faurés Requiem, Brahms’ Ein deutsches Requiem sowie Saint-Saëns’ Oratorio de Noël.

Zu ihrem Opernrepertoire zählen Partien wie Belinda („Dido and Aeneas“), Pamina und Papagena („Die Zauberflöte“), Blonde („Die Entführung aus dem Serail“), Zerlina („Don Giovanni“), Gretchen („Der Wildschütz“) und Lauretta („Gianni Schicchi“), welche sie in verschiedenen Produktionen und Festivals sang.

Media

Laura Richter (sopran) & Rebeka Stojkoska (piano)

Laura Richter (soprano) & Rebeka Stojkoska, (piano)